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Eine wahre schwedische Saga
Malung – die Ledermetropole

Seien Sie herzlich willkommen in einer anderen Welt ! Eine Welt voll Geschichte und Traditionen, aber auch Zukunftsvisionen.
Malung ist eine Stadt in der schönen Provinz Dalarna in Schweden. Ihre Flüsse, Berge, Seen und tiefen Wälder bilden eine fabelhafte und vielfältige Landschaft. Die vier ausgeprägten Jahreszeiten bereiten den Menschen ein abwechslungsreiches und faszinierendes Naturschauspiel.
Vor fast 1000 Jahren zwangen die kalten und strengen Winter, von schlechten Ernten begleitet, die Menschen, arm aber immer kreativ, Überlebensstrategien zu entwickeln.
Aus dieser Armut wurde die Idee geboren, Tierfelle für die Herstellung von Bekleidung zuzubereiten.

Diese Tradition wurde von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Die Art, Leder zu bearbeiten fordert ein ganz besonderes Gefühl. Die Kreation einer Lederjacke setzt viel Erfahrung und Geschicklichkeit voraus. Das Gleichgewicht zwischen Lederqualität, Textur und Farbtönen muss perfekt sein. Der einzigartige Charakter von jedem Kleidungsstück fordert vertiefte Kenntnisse des Materials, sowie ein stark entwickeltes Gefühl für Farbe und Form.

Das kleine Haus

Alles begann in einem kleinen roten Haus auf dem Lande, am Rande eines tiefen Waldes gelegen. Per Gabriel Elfström und seine Gattin Märta lebten in ihren Häuschen, wo sie Lederjacken nähten. In ihrem Stall hatten sie drei Kühe und ein Schwein.

Sie wurden von einem Unternehmen im Nachbardorf eingestellt. Jeden Abend lud Per Gabriel die genähten Jacken auf sein Fahrrad und begab sich zu seinem Arbeitgeber. Auf dem Rückweg trug er neues Material für neue Jacken und einen neuen Tag.

PG Elfström

Per Gabriel war ein unternehmerischer Mann mit viel Energie. So begann er, seine eigenen Kunden zu finden. Manchmal verkaufte er selbst eine oder zwei Jacken und mit der Zeit hatte er genügend Bestellungen, um mit einer eigenen Herstellung anzufangen.

Im Jahre 1938 wurde die Lederfirma PG Elfström gegründet und im Handelsregister eingetragen. Dies bedeutete für Per Gabriel und Märta intensive Arbeit und viele Opfer. Zwischen 1930 und 1949 zogen sie auch fünf Kinder gross.

Das Unternehmen wuchs, Mitarbeiter wurden angestellt und ein Sohn und eine Tochter wurden ins Geschäft einbezogen. Das kleine rote Haus war ausgebaut worden, um die Form einer grossen Fabrik anzunehmen. Ein Designer wurde eingestellt und dank enger Zusammenarbeit zwischen geschicklichen Mitarbeitern wurde das Unternehmen rasch der bedeutendste Lieferant von Leder, nicht nur in Schweden, sondern auch auf dem Exportmarkt.

Trotz Maschinen und moderner Ausrüstung ist es die menschliche Hand, die jedem Kleiderstück seine Qualität verleiht. Das Ledergeschäft bleibt somit ein wahres Handwerk.
Was mit zwei Menschen in einem roten Häuschen begann ist heute ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitern. Der Geschäftsführer heisst Ola Olsson ; er ist der Enkel von Per und Märta.